Homepage der Familie Bühl

Über mich

Ich habe fast ein Viertel meines Lebens hinter mir und Teile hier meine Erlebnisse mit euch. Als kleiner Junge habe ich sehr viel Zeit mit Kabel, Steckdosen, Glühbirnen und anderen leitenden Gegenständen verbracht. Ab und zu bekam ich dann auch mal eine gewischt (von der Steckdose und selten mal von Mutti, aber nur wenn es mal wieder unbedingt nötig war).

Irgendwann tauchte dann ein Computer auf, ich weiß leider nicht mehr wo der herkam. Im Vergleich zu heute, war das Teil auch nicht gerade der Renner. Aber Immerhin schon Windows 95. Welche Leistung der hatte kann ich auch nicht mehr genau sagen, die Festplatte ist immer noch in meinem Besitz auch wenn die Seagate ST3243A mit Stolzen 214 MB Speicher keine Verwendung mehr findet.

In der 4. Klasse hatte ich genug Geld zusammen um mir einen neuen Rechner leisten zu können. Hört sich eigentlich ganz gut an, leider wurde das Teil zum Familien PC versklavt. Der Lebensgefährte meiner Mutter war der Administrator dieses Systems (Windows 98) und ohne Ihn konnten keine Spiele oder sonstige Software installiert werden. Das hat mich so genervt, dass ich durch Stundenlanges Probieren und suchen nach Backdoors diese Sperre endlich umgehen konnte.

Später kam ich bei einem Kumpel in den Genuss des Internets... Ich habe mir sofort ein analoges Modem (56k) zugelegt. Immer wenn dann Mutti mal unterwegs war, musste die TAE-Dose dran glauben. Leider wurden meine Schandtaten durch die Telefonrechnungen schnell aufgedeckt. Dann hat die liebe Mutti immer wenn Sie mehrere Stunden außer Haus musste, mir mein Modemkabel weggenommen, was aber durch meine jahrelange Kabelsammlung leicht zu überwinden war. Den für den Internetzugang mit einem Modem reichen zum Glück schon zwei Drähte.

Irgendwann gab es dann auch mal für die Familie Bühl einen DSL-Anschluss von der Telekom. War zwar nur DSL-Lite mit 384 kbit/s Download und 64 kbit/s Upload aber mal besser und vor allem günstiger wie ein 56kbit/s Modem. Durch das Internet habe ich mir dann meinen ersten selbstgebauten Rechner zusammengestellt. War damals ein AMD 2600+ welcher auch schon die ersten Counter-Strike LANs mitgemacht hat.

Durch einen Bekannten von meiner Mutter kam ich an zwei Fujitsu Siemens 19" Monitore und einen Rechner. Auf einem zweiten Rechner habe ich einige Server wie TeamSpeak gehostet, wodurch das Projekt 4b42 entstand. Da ein Hosting mit einer DSL 384er Leitung nicht wirklich Sinnvoll ist, habe ich mir dann meinen ersten dedizierten Server gemietet, welcher zu Beginn mit Suse Linux betrieben wurde. Mangels Linux-Kenntnisse bin ich auf Windows Server 2003 Web Edition umgestiegen und habe dort Voiceserver und Gameserver zu Verfügung gestellt. Der Server hatte einen DualCore mit 1,8 GHz, 1024 MB RAM und zwei 150 GB Festplatten, diese Leistung reichte um kleine Projekte zu realisieren und Webseiten zu betreiben.

Dank diesem Server und meinen privaten Projekten konnte ich mir Wissen im Bereich Webhosting aneignen, wodurch ich in einem Praktikum meinen Chef  überzeugen konnte mich als Auszubildenden einzustellen. Während meines Praktikums und auch privat konnte ich mein Wissen weiter ausbauen und erkannte schnell die Vorteile von Linux Betriebssystemen. Beruflich lag der Schwerpunkt auf Richtfunkstrecken und Netzwerke, Privat habe ich mich auf Webhosting und Automatisierung konzentriert. Zu dieser Zeit habe ich auch das Luxus Hotel Mama verlassen und bin in eine eigene Wohnung mit einem Zimmer gezogen. Aus heutiger Sicht ein Loch, doch damals die schnellste und einfachste Lösung.